10 Dinge, die Dir nie jemand über die Yogalehrerausbildung erzählt

Wenn Du eine Yogalehrerausbildung absolvierst, bist DU wahrscheinlich von dem Wunsch beseelt, die Freude, die Du auf Ihrer Matte empfindest, mit anderen zu teilen. Angetrieben von deiner persönlichen Erfahrung, die Dich veranlasst haben, das Leben in Frage zu stellen, bist Du begierig, dich tiefer zu beugen und weiter zu gehen.


Die Wahrheit ist, dass Dich nichts auf die Achterbahnfahrt vorbereiten kann, die Deine Yogalehrerausbildung sein wird.





So sehr Du auch der perfekte Yogi sein willst, wird Dir der Schnodder Deine Yogapants heruntertropfen, während Du über Deinen überspirituellen, mit Vollwerternährung beschäftigten Freund Sven weinst, bevor Du endlich Savasana wirklich machen kannst, denn um zur Glückseligkeit zu gelangen, darfst Du einen ganzen Haufen Mist betrachten und vielleicht sogar abtragen.


Die Lehrerausbildung ist ein heiliger erster Schritt zu Deinem höheren Selbst. Ich bin für immer inspiriert und bewundere jeden, der lehren will. Sie sind diejenigen, die hungrig genug sind, um neugierig zu sein, und mutig genug, um Fragen zu stellen, auch wenn sie absolut keine Ahnung haben, wohin die Antwort sie führen wird.


Hier sind einige Beobachtungen, die ich euch mit auf den Weg geben möchte.


1. Ganz gleich, wie sehr Du Dich vorbereitest, Du wirst unvorbereitet sein.


Egal, wer Du bist, wie viel Du geübt hast oder für wie gut Du Dich hälst - Du wirst nicht einfach durch Deine Yogalehrerausbildung segeln. Niemand tut das. Tägliches Yoga, Meditation und Kriyas werden Dich auf eine Weise öffnen, die Du nicht voraussehen kannst.


Denke daran: "Eichen wachsen stark bei Gegenwind und Diamanten entstehen unter Druck."


2. Du wirst aufgewühlt (wie... jeden Tag).


Allein mit dem Shanti und der Stille werden Ängste und Tränen vergossen. Irgendwo zwischen dem Satsang auf den Sutras und der Anatomie des Schulterblattes wird all das, was Dich normalerweise ablenkt, wegfallen. Du wirst die Dinge so belassen, wie sie sind, ohne den Zuckerguss, den du sonst mental darüber kippst. Es wird fordernd sein. Du wirst mit den Teilen von Dir selbst konfrontiert, die Du normalerweise meidest. Wir haben alle unsere Schattenseiten. Und manchmal sind diese dunklen Dinge einfach nicht schön.


3. Dein Körper wird schmerzen. Du wirst dich die meiste Zeit an den Wochenenden schrecklich fühlen.


Die beste Übung, die Du haben wirst, wird am ersten Tag sein. Danach geht es bergab mit dir. Wenn Du Wochenende für Wochenende tiefer eintauchst, geht es ungefähr so...


1. Wochenende: Dein Körper ist steif von den Stunden der Asanas und all dem giftigen Mist, der aus Deinem System herausgeschleudert wird.


2. Wochenende: Du hast das Gefühl, dass Dein Training schlimmer wird. Du bist vielleicht erschöpft und traurig. Dein Körper geht in einen Heilungskrisenmodus über, während Du Deinen inneren Schrank ausmistest.


3. Wochenende: Du hast starke Schmerzen! Muskelkater, Gelenkschmerzen, Du bist überwältigt von all den Informationen, die Du aufnehmen musst, und gestresst von all den Informationen, die Du nicht aufnehmen kannst. Du willst einfach nur schlafen.


4. Wochenende: Du merkst, dass Du steif und wund warst, weil Du jetzt Kraft aufgebaut hast. Deine Praxis fühlt sich plötzlich solider an. Du verstehst, dass es beim Yoga nicht nur um das Einnehmen von Yoga-Asanas geht.


4. Du denkst mindestens einmal daran, aufzuhören.


Du wirst dich körperlich und geistig einmal von innen nach außen gedreht fühlen. Du wirst tief in Deinen eigenen inneren Ressourcen graben müssen, um durchzuhalten. Zu diesem Zeitpunkt wirst Du niemand mehr durchbringen und Dich weiterhin tiefer mit Dir beschäftigen. Du wirst damit umgehen lernen und eben darin Deine Kraft finden.


5. Du wirst mit den Unsicherheiten und den Überzeugungen konfrontiert, die Dich einschränken.


Deine schmutzigen kleinen Geheimnisse und Deine lebenslange Konditionierung werden sich absolut nirgendwo verstecken können. Besonders beliebt sind die Worte "Ich bin nicht gut genug" und "Ich kann das nicht tun".


Du BIST gut (genug). Du bist wichtig, und Du kannst das tun. Du setzt Dich selbst ein, und das, wozu Du in der Lage bist, reicht fürs Erste. Du wirst erkennen, was es bedeutet, dich dem hinzugeben, was auch immer auf Deiner Matte auftaucht.


6. Du wirst Dich in mindestens eine Person in der Ausbildung verlieben.


Du wirst Verbindungen zu Menschen knüpfen, wie Du es noch nie zuvor getan haben. Es hat etwas zutiefst Anziehendes, wenn Menschen sich gemeinsam bewegen, atmen und teilen. Es ist herzeröffnend, und zu Anfang, weil wir so an oberflächliche Beziehungen gewöhnt sind, könnten wir es als Liebe interpretieren. Du wirst die Menschen, die mit Dir auf diesem Weg sind und den Moment lieben und dann wirst Du erkennen, dass Du Dich selbst beginnst, ehrlich zu lieben.



7. Deine Freunde zu Hause wirst Du in einem anderen Lichte wahrnehmen.


In der Yogalehrerausbildung wirst Du lachen, weinen, schwitzen und zusammen fluchen.


Von jetzt an geht es nur noch um Seelenfreundschaften und jene, die diesen Weg nicht begleiten (können), wirst Du wohlwollend verlieren, weil Du sie nicht mehr brauchst. Ihr werdet meilenweit reisen, um eure Seelenschwestern und -brüder zu sehen und über Titibasana und Sequencing-Techniken zu sprechen.


8. Dein Leben wird sich für immer verändern.


Eine Yogalehrerausbildung wird Dir die Augen für Dinge öffnen, von denen Du noch nie gehört, geschweige denn an die Du noch nie geglaubt hast. Ehe Du Dich versiehst, wirst Du weniger/kein Fleisch mehr vertragen können und/oder keine Schuhe mehr tragen. Der Yogakurs wird nie mehr derselbe sein, denn wenn es sich nicht um jemanden handelt, den Du wirklich respektierst, kannst Du es einfach nicht mehr ernst nehmen.


Die Selbst-Werdung wird noch lange nach Deiner Ankunft zu Hause weitergehen. Du wirst Dich heilen. Die inneren Fragestellungen, die Du zur Yogalehrerausbildung mitgebracht hast, wirst Du zurücklassen (die gute Nachricht). Du wirst entdecken, dass Du eine ganze Büchse Würmer geöffnet hast und nun mit Fragen über Dich und die Welt konfrontiert bist, von deren Existenz Du nicht einmal wusstest (die schlechte Nachricht).


Es wird Tage geben, an denen Du Dir wünschst, Du könntest die Zeit zurückdrehen, Du wirst nostalgisch über die ehemals unschuldigen und ignoranten Tage. Letzten Endes würdest Du nichts mehr ändern wollen. Du bist jetzt verpflichtet. Jetzt ist es zu spät.


9. Es wird dich zerbrechen und in die Demut führen. Dies ist erst der Anfang. Nimm ihn an.


Egal, wie viel Du glaubst zu wissen, Du weisst wirklich nichts. Sobald Du erkennst und akzeptierst, dass Du nichts weisst und dass Du nichts bist, beginnt die wirkliche Transformation und das Lernen. Dann wirst Du zu einem leeren Kelch, denn Du mit deinem Selbst füllen kannst.


10. Du wirst lebendig werden.


Du wirst ein subtiles Funkeln hinter Deinen Augen bemerken. Es wird ein Aufbruch in deinem Gang sein. Dein Herz wird sich mit Dankbarkeit füllen. Du wirst jeden Atemzug auskosten. Kleine Dinge, die vorher an Dir vorbeigegangen sind, werden Dich innerlich reich machen.


Du wirst mehr Synchronizität in Deinem Leben bemerken. Die Lektionen werden reifer werden, bis Du eines Tages merkst, wie sehr Du Dich verändert hast. Du wirst dich strahlend und lebendig fühlen.


Auch wenn sich einiges davon vielleicht etwas verkorkst und beängstigend anhört, wird die Ausbildung zum Yogalehrer zweifellos das Beste sein, was Du je gemacht hast


Wir freuen uns auf Dich.


Deine Yogaschule Münsterland



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